Erste E-Bike-Saison

Erfahrungsbericht zur ersten Saison mit dem HAIBIKE SDURO Trekking 8.0

Haibike SDURO Trekking 8.0 (2020)

Ich muss sagen, dass ich es nicht bereut habe, mir im Frühjahr 2020 ein E-Bike (HAIBIKE SDuro Trekking 8.0) zuzulegen. In den letzten Jahren bin ich auch pro Jahr mit meinem STEVENS Radonneur Trekking-Rad auf einen Schnitt von ca. 3000 km gekommen. Durch das E-Bike sind es in diesem Jahr schon knapp 6000 km geworden, jeweils 50/50 E-Bike/kein E-Bike. Unsere diesjährigen Urlaubstouren (Lauenburger Seen, Altmühltal, Hornburg/Harz/Innerste, Weser/Werra/Leine) habe ich weiterhin mit dem STEVENS gemacht. Das größere Gewicht – sei es bei Bahnfahrten oder bei Mitnahme am Auto-Heckträger – und die komplexere Technik bei eventuellen Defekten sowie das Laden in fremden Umgebungen (Gasthäuser, Pensionen) machen die Sache auf einer Mehrtagestour mit wechselnden Quartieren nicht leichter.
Aber für Solotouren im heimatlichen Hildesheimer Umfeld war das E-Bike auf jeden Fall eine Bereicherung. Mit dem Stevens wäre ich niemals auf die Berggipfel in der näheren Umgebung wie z. B. Tosmarberg, Griesberg oder Hohe Tafel hochgefahren. Es macht einfach Spaß mit knapp 20 km/h durch die Wälder zu rauschen, ohne „Angst“ vor und Schweißausbrüche nach dem nächsten Anstieg zu haben. In der kälteren Jahreszeit kann man schnell mal für 2 Stunden bei passendem Wetter eine kleine Runde durch die Hildesheimer Wälder drehen. Da kommen mir auch die Mountainbike-Eigenschaften des HAIBIKE (Ballonreifen, Bosch Performance CX Motor, Magura MT 4 Scheibenbremsen) entgegen. Reines Straßen-/Radwegfahren mit dem Tourenrad bieten bei weitem nicht so viele Möglichkeiten.

Alles in allem: Gerade in dieser Corona-Zeit war die Anschaffung des E-Bike und der damit verbundene gesteigerte Erlebniswert für das Radfahren genau die richtige Entscheidung.